1. Zu Beginn der Übung sitzt der Hund auf der linken Seite des Hundeführers in der Grundstellung. Auf das Kommando „Fuß“ gehen beide ca. 50 Schritte geradeaus und zeigen dann eine Kehrtwendung. Nach einigen Schritten in der normalen Gangart geht der Hundeführer mit seinem Hund für etwas 10 – 20 Schritte in den Laufschritt über, um anschließend für ca. 10 -20 Schritte in die langsame Gangart zu wechseln. Die Leinenführigkeit wird im Normalschritt fortgesetzt und es werden zwei Rechtswendungen, eine Kehrtwendung mit anschließendem Anhalten sowie eine Linkswendung gezeigt.

2. Der Hundeführer durchquert mit seinem angeleinten Hund mehrmals eine Gruppe von mindestens vier Personen. Innerhalb dieser Gruppe hat das Team anzuhalten und der Hund muss sich setzen. Hierbei muss sich der Hund gegenüber den Personen neutral und unbefangen verhalten. Insbesondere darf er keine Aggressionen zeigen.

3. Aus der Grundstellung geht der Hundeführer mit seinem abgeleinten, „bei Fuß“ folgenden Hund im Normalschritt einige Schritte geradeaus und gibt das Kommando „Sitz“. Der Hund muss sich setzen, ohne dass der Hundeführer seinen Gang unterbricht. Nach ca. 30 Schritten bleibt der Hundeführer stehen und dreht sich sofort um. Auf Anweisung des Prüfers geht er zu seinem Hund zurück und stellt sich neben ihn in die Grundstellung, dabei kann der Hundeführer um den Hund herumgehen oder von vorne ihn herantreten.
Aus der Grundstellung geht der Hundeführer mit seinem abgeleinten, „bei Fuß“ folgenden Hund im Normalschritt einige Schritte geradeaus und gibt das Kommando „Platz“. Der Hund hat sich zu legen, ohne dass der Hundeführer seinen Gang unterbricht. Nach ca. 30 Schritten bleibt der Hundeführer stehen und dreht sich um. Auf Anweisung des Prüfers ruft der Hundeführer den Hund mit seinem Kommando „Hier“ oder den Namen des Hundes heran. Der Hund muss zügig kommen und sich gerade vor seinen Hundeführer setzen. Auf weitere Anweisung des Prüfers hat der Hund auf das Kommando „Fuß“ die Grundstellung einzunehmen.

4. Der Hundeführer begibt sich an die vom Prüfer zugewiesene Stelle und nimmt die Grundstellung ein, leint seinen Hund von der Führleine ab und bindet ihn an der dort befindlichen Leine an. Anschließend legt er seinen Hund ab. Der Hundeführer entfernt sich ca. 30 Schritte und bleibt stehen. Der Hund hat während der Übung im „Platz“ zu bleiben, bis der Hundeführer ihn wieder abholt. Er stellt sich rechts neben seinen Hund und nimmt ihn in die Grundstellung.

5. Der Hund muss sich außerhalb des Hundeplatzes beweisen.
Begegnung mit Radfahrern:
Ein Radfahrer überholt klingelnd den Hundeführer und Hund, dreht dann um und kommt den beiden klingelnd entgegen. Der Hund muss sich unbeeindruckt zeigen.

Begegnung mit Autos:
Der Hundeführer geht mit seinem angeleinten Hund an mehreren Autos vorbei. Dabei wird eines der Fahrzeuge gestartet. Bei einem anderen Auto wird eine Tür zugeschlagen. Während Hundeführer und Hund weitergehen, hält ein Auto neben ihnen. Die Fensterscheibe wird heruntergelassen und der Hundeführer um eine Auskunft gebeten. Der Hund soll sich ruhig und unbeeindruckt zeigen. Er sollte sitzen oder liegen.

Begegnung mit Joggern:
Der Hund muss während dieser Übung nicht korrekt bei Fuß gehen, darf die überholenden und entgegenkommenden Personen aber nicht belästigen.

Begegnung mit anderen Hunden:
Beim Überholen und Entgegenkommen eines anderen Hundes mit Hundeführer darf der Hund keine Aggressionen gegenüber diesem zeigen.

Übungszeiten:
Donnerstag 18.30 – 19.30 Uhr